Bildschirmfreigabe

Bildschirm in Zoom teilen, ohne deine persönlichen Apps zu zeigen.

Du teilst kurz deinen Bildschirm für eine Demo, und für eine Sekunde sehen alle dein Dock. Eine Dating-App, eine Jobsuche-App, eine Banking-App, ein Spiel. Niemand sagt etwas, aber alle haben es gesehen.

Zoom teilt nur, was auf deinem Bildschirm ist. Auf einem Mac zeigt dein Bildschirm aber mehr als das Fenster, das du zeigen wolltest. So teilst du sicher.

Vor dem Call: eine 2-Minuten-Checkliste

  1. Teile ein Fenster, nicht den ganzen Bildschirm. Wähle in Zooms Freigabeauswahl genau das App-Fenster, das du brauchst. Die anderen sehen dann nur dieses Fenster, nicht dein Dock oder deinen Schreibtisch.
  2. Schalte einen Fokus ein. „Nicht stören“ verhindert, dass mitten im Call Nachrichtenvorschauen aufpoppen.
  3. Schließe, was du nicht brauchst. Weniger offene Apps heißt weniger Überraschungen beim Fensterwechsel.
  4. Räum deinen Schreibtisch auf. Dateien namens „Kündigung Entwurf“ werden erstaunlich oft gesehen.
  5. Prüfe deinen Browser. Öffne ein neues Fenster, damit Tabs, Lesezeichen und Autovervollständigung privat bleiben.

Wo die Fensterfreigabe trotzdem an Grenzen stößt

Ein einzelnes Fenster zu teilen ist die sicherste Einstellung in Zoom, aber nicht immer praktisch. Bei Demos musst du oft zwischen Apps wechseln, und viele teilen lieber den ganzen Bildschirm, um nicht herumzusuchen. Sobald du das tust, können dich drei Stellen verraten:

  • Das Dock, das jede dort abgelegte und jede geöffnete App zeigt.
  • Das Launchpad, wenn du es öffnest, um eine App zu finden.
  • Spotlight, das beim Tippen Apps vorschlägt. Tippe „t“, und dein Tinder-Symbol ist vielleicht das erste Ergebnis.

macOS bietet keinen einfachen Weg, eine installierte App aus allen drei Stellen zu entfernen. Du kannst sie aus dem Dock nehmen, aber im Launchpad und in Spotlight bleibt sie, solange du sie nicht deinstallierst.

Persönliche Apps mit PrivyDock außer Sicht halten

PrivyDock ist eine kleine Mac-App genau dafür. Die meisten Tools für Bildschirmfreigaben blenden nur Fenster aus oder räumen den Schreibtisch auf. PrivyDock blendet die App selbst aus. Wähle die Apps, die nicht zu sehen sein sollen, klicke einmal, und sie tauchen nirgends mehr auf deinem Mac auf: nicht im Dock, nicht im Launchpad, nicht in Spotlight, nicht im Programme-Ordner. Brauchst du eine, öffnest du sie über PrivyDock in der Menüleiste. Nach dem Call holt ein Klick alle zurück.

  • Nichts wird deinstalliert. PrivyDock verschiebt jede App in einen versteckten Ordner auf deinem Mac und legt sie später wieder an ihren Platz. Einstellungen und Daten der App bleiben auf deinem Mac.
  • Kein Konto, keine Cloud. Deine Liste ausgeblendeter Apps verlässt deinen Mac nie.
  • Ein Weg zurück, auch ohne PrivyDock. Im versteckten Ordner liegen eine Wiederherstellungsanleitung und ein Wiederherstellungsskript, damit deine Apps auch dann zurückkommen, wenn PrivyDock entfernt wurde.
  • Modi. Speichere deine Call-Liste als Modus, etwa „Screen Share“, und schalte ihn vor jedem Call ein.

Eine Grenze solltest du kennen: Apples eigene Apps wie Mail oder Notizen lassen sich nicht verschieben. Diese kann PrivyDock aus dem Dock nehmen, im Launchpad und in Spotlight erscheinen sie aber weiterhin.

PrivyDock blendet Apps aus dem Blickfeld aus. Es verschlüsselt sie nicht. Für Dateien, die wirklich geschützt sein müssen, nutze zusätzlich FileVault und ein starkes Anmeldepasswort.

Kurze Antworten.

Sieht Zoom meine anderen Apps, wenn ich nur ein Fenster teile?
Nein. Die Teilnehmenden sehen nur das gewählte Fenster. Wenn du den ganzen Bildschirm teilst, sehen sie alles darauf, auch das Dock.
Löscht das Ausblenden einer App ihre Daten?
Nicht mit PrivyDock. Die App wird aus dem Blickfeld verschoben und unverändert wiederhergestellt, ihre Daten bleiben auf deinem Mac.
Funktioniert das auch mit Google Meet und Teams?
Ja. PrivyDock arbeitet auf Ebene des Macs, daher ist es egal, welche Meeting-App du nutzt.

Teste PrivyDock auf deinem Mac.

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